OPC UA für die Industrielle Bildverarbeitung

Heutige Bildverarbeitungssysteme besitzen proprietäre Schnittstellen zu IT-Systemen der Produktion. Diese prägen sich von Unternehmen zu Unternehmen und von Anwendungsfall zu Anwendungsfall unterschiedlich aus.

Daher entstehen für jedes neue Projekt neue Schnittstellen, die aufwendig und kostenintensiv in die Produktionsumgebung eingebunden werden müssen. Bildlich gesprochen soll es zukünftig den „USB-Stecker“ für Bildverarbeitungssysteme geben, welcher hersteller- und anwendungsfallunabhängig ein „plug and work“ bezüglich der Grundfunktionalitäten gewährleistet. Hierzu dient OPC UA als Interoperabilitätsrahmenwerk.

Der Fokus liegt dabei nicht nur auf die Ergänzung oder Ersetzung von bestehenden Schnittstellen, sondern es auch zukünftigen, noch unbekannten Kommunikationsteilnehmern zu ermöglichen an Bildverarbeitungssystemen zu partizipieren. Aufgrund der OPC UA Schnittstelle haben Bildverarbeitungsdaten eine höhere Reichweite, hierarchieunabhängig von den Stufen der Automatisierungspyramide. Somit ist es möglich direkt Daten zwischen einem ERP- oder MES-System und einem Bildverarbeitungssystem auszutauschen.