Industrie 4.0

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Industrie 4.0 steht für die vierte industrielle Revolution. Nach der Mechanisierung, Elektrifizierung und Informatisierung der Produktion hält nun das Internet der Dinge und Dienste Einzug in die Fabriken.

Die industriellen Revolutionen

 

Bildquelle: VDMA (Mensch-Maschine-Fortschritt)

 

 

Industrie 4.0 ist konsequente Vernetzung - "Maschine-zu-Maschine" - auch über Unternehmensgrenzen hinweg.

Produktion wird flexibel und lernfähig. Maschinen organisieren Produktionsprozesse autark. Algorithmen interagieren selbstständig mit Algorithmen von Handelspartnern. Der Mensch steht im Mittelpunkt, dirigiert intuitiv Maschinen, verbessert Abläufe und arbeitet "Hand-in-Hand" mit Robotern.

Mehr Informationen erhalten Sie in der Webreportage unter: https://mensch-maschine-fortschritt.de/reportage/arbeit-4-0-im-zentrum-steht-der-mensch/

Wir machen Industrie 4.0

Was sind die Knackpunkte zur Umsetzung von Industrie 4.0? Hierbei spielt der Interoperabilitätsstandard OPC UA eine zentrale Rolle.

Laut einer Studie vom VDMA, BITKOM und ZVEI aus dem Jahr 2013, bei denen 278 Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau teilnahmen, hat ergeben, dass die vorrangigsten Herausforderungen zur Umsetzung von Industrie 4.0 die Themen

  • Standardisierung und
  • Prozess-/Arbeitsorganisation

sind.

Im Jahre 2015 ist RAMI (Reference Architecture Model Industrie 4.0) entwickelt worden, dessen vertikale Achse die Architektur einer Industrie 4.0 Komponente in einer service-orientierten Form beschreibt. Die Schlüsselelemente sind die

  • Kommunikations- und
  • Informationsschicht.

Sowohl die größten Herausforderungen als auch die Schlüsselkomponenten zur Umsetzung von Industrie 4.0 werden ideal durch den Interoperabilitätsstandard Open Platform Communications Unified Architecture (OPC UA) abgedeckt. Da auf Steuerungsebene einer Maschine-zu-Maschine-Kommunikation kein einheitlicher Standard existiert ist seitens der Plattform Industrie 4.0 im Jahre 2015 die Empfehlung ausgesprochen worden OPC UA zur Umsetzung einer Industrie 4.0 Kommunikation zu verwenden.


OPC UA ist die Umsetzung von Industrie 4.0
OPC UA ist nicht ein einfaches Transportprotokoll, sondern stellt ein ganzheitliches Interoperabilitätsrahmenwerk für die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation dar. Der wichtigste Unterschied zur bisherigen Kommunikationsmethode ist, dass die Kommunikation auf einer service-orientierten Architektur basiert. OPC UA in der Basisspezifikation beschreibt „wie“ die Kommunikation von statten geht, aber nicht „was“ kommuniziert wird. Hierzu benötigt es branchenspezifische Companion Specifications (Begleitspezifikationen) die in unternehmensübergreifenden Arbeitskreisen entwickelt werden.

Hierzu hat VDMA Robotik + Automation bereits in den Fachabteilungen

  • Industrielle Bildverarbeitung,
  • Integrated Assembly Solutions und
  • Robotik

Arbeitskreise initiiert, im Rahmen dessen die branchenspezifischen Companion Specifications entwickelt werden.