Infoveranstaltung „Wo Additive Manufacturing Montageprozesse ergänzt bzw. ersetzt“

MBFZ toolcraft GmbH

Um unseren IAS-Mitgliedern Additive Manufacturing etwas näher zu bringen, fand die Infoveranstaltung „Wo Additive Manufacturing Montageprozesse ergänzt bzw. ersetzt“ am 15.06.16 im Direct Manufacturing Research Center (DMRC) der Universität Paderborn statt.

Additive Manufacturing (AM) kann einen wichtigen Beitrag zur Realisierung eines One-Piece-Flow leisten. Der Produktentstehungsprozess kann besonders während der Montage durch den Einsatz von AM stark verkürzt werden. Bei der Wahl der Werkstoffe sind kaum Grenzen gesetzt. So können beispielweise Kunststoffe, Gummis, Keramiken oder Metalle ohne Werkzeuge direkt aus der CAD-Datei erzeugt werden. Werkzeugkosten und Beschaffungszeiten wie bei konventionellen Verfahren existieren daher nicht. Gerade bei kleinen Stückzahlen oder komplexen Produkten (z. B. für den Leichtbau) kann AM neue Maßstäbe setzen. Neben den vielen Vorteilen von AM existieren natürlich auch einige Nachteile wie z. B. die lange Bearbeitungszeit, begrenzte Werkstückgrößen oder begrenzte Oberflächeneigenschaften.

Folgende Fragestellungen wurden auf der Infoveranstaltung diskutiert:

  • Welche AM-Verfahren gibt es und wie unterscheiden sich diese?
  • Was sind die Vor- und Nachteile von AM im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren?
  • Wann ist AM sinnvoll und wie kann ich meine Konstrukteure dazu bringen das Potenzial von AM zu nutzen?
  • Wie sieht die zukünftige Entwicklung im Bereich AM aus?

Falls Sie Interesse an dem Thema Additive Manufacturing haben, kontaktieren Sie uns gerne unter assembly@vdma.org.